IC-651 »Wartburg« Saarbrücken-Dresden

(Dieses Gedichte enthält alle Stationen des IC-651 »Wartburg« von Saarbrücken bis Dresden.)

Ich wollt‘ es in Saarbrücken,
doch wollt‘ es mir nicht glücken,
versuchte es in Homburg (Saar),
was leider auch ein Fehlschlag war,
probiert’s in Kaiserslautern
umringt von alten Krautern,
doch auch in Neustadt (Weinstr)
gelang es mir in keinstr
Weise, darum in Mannheim
probiert‘ ich’s nur mehr klammheim-
lich, sodann in Darmstadt
versucht‘ ichs mit dem Arm statt
dem Schlüsselbein. In Frankfurt (Main)
da ließ ich es beinah schon sein.
Ich hätt’s probiert in Fulda,
doch leider war kein Stuhl da.
Den gab es zwar in Bebra,
doch dort fehlte das Zebra
Ich hab’s riskiert in Eisenach.
und kam dort kaum den Greisen nach.
Es ging auch nicht in Erfurt,
drum fuhr ich gleich wieder furt.
Und – meine Feder sträubt sich –
ich scheiterte in Leipzig!

So kam ich denn nach Dresden,
dort ging es noch am eh’sten.

Toleranz

Eine hübsche Geschichte über Mohammed habe ich gefunden:

Angeblich hat ihm in Mekka eine Nachbarin, die eine Gegnerin seiner Lehren war, jede Nacht vor die Tür geschissen, so dass er am Morgen immer erst einen Haufen hat wegräumen müssen, bevor er in die Moschee zum Beten gehen konnte. Eines Tages war kein Haufen da. Eilig ist Mohammed in die Moschee gegangen und hat nervös die Morgengebete heruntergehaspelt. Dann ist er zum Haus der Nachbarin gehastet und hat sich voll Besorgnis erkundigt: „Ich habe heute Morgen keinen Haufen vor meiner Tür gefunden. Bist du vielleicht krank?“ Die Nachbarin war über soviel Fürsorge so erschüttert, dass sie ihn sofort als Propheten Gottes anerkannt hat.