Düplo

Der Spot ist zwar uralt, aber er geht mir immer noch auf die Nerven. Da kommt diese französische Austauschstudentin und die zwei deutschen Jungs bieten ihr ein Duplo an und sie fragt: „Was ist Düplo?“
Was ist los mit der Frau? Ist sie taub? Hat sie Pralinen in den Ohren? Die Jungs haben doch ausdrücklich gesagt: „Duplo“! Ist sie zu doof, um einfach nachzusprechen, was man ihr vorsagt? Oder können Franzosen kein u aussprechen, so wie sie auch kein h und kein ch sagen können?
Wenn das süße Dummchen das Wort gesprochen hört, kann sie höchstens glauben, dass man es „Douplo“ schreibt. Aber auch nur, wenn sie alles vergessen hat, was sie im Deutschkurs gelernt hat, das naive Engelchen. Denn bei uns weiß jeder Fernsehzuschauer, dass die Franzosen – ha ha – immer ü statt u sagen. Aber die Franzosen haben – hi hi – immer noch nicht mitgekriegt, dass die Boches immer ou statt u sagen.
Isch müss misch sehr wündern. Mäh wui!

Ich erinnere mich übrigens noch an eine Milka-Werbung: „Süschahr – man kann auch Suchard sagen“.

Noch ein P.S.: Wikipedia hält fest, dass Duplo weder eine Praline noch die längste ist.

Zypernurlaub

Ein Reisebüro in Spittal an der Drau. Jemand hat eine Zypern-Auslage gestaltet. Auf dem blauen Teppich liegen zypriotische Banknoten. Eine zypriotische Telefonwertkarte. Ein Zypernführer. Und eine Ausgabe der Cyprus Mail. Mit der Schlagzeile: Terror in Tel Aviv. Suicide bomber kills three in café blast. Und als Titelbild eine Polizistin, die ein verletztes Baby davonträgt.
Wer hat diese Auslage gestaltet? Ein Zyniker? Jemand, der nicht englisch kann? Jemand, dessen Urlaubsfreude durch solche Meldungen nicht gestört werden kann? Ein Warner, der uns mit der harten Tatsache konfrontieren will, daß wir auch im Urlaub uns mit den Greueln dieser Welt auseinandersetzen müssen? Ein nettes Mädchen, das auf unseren Einwand hin verblüfft antworten würde: „Aber am Strand liest man halt Zeitung und in Zeitungen stehen immer solche Sachen“?

Beweis für die Existenz von UFOs?

Eiszapfen unter Einfluss von Antigrav-Triebwerk schräg gewachsen
Die schräg abstehenden Eiszapfen haben sich möglicherweise unter dem Einfluss des Antigrav-Triebwerks eines in der nähe gelandeten UFOs gebildet. Nachdem das UFO wieder abgeflogen war, haben sich die kleineren – also jüngeren – Eiszapfen unter dem Einfluss der normalen, ungestörten Schwerkraft gebildet.