Das Wichtigste, was ein Führer braucht, sind Feinde.

Das nächste, was er – oder sie – braucht, sind Menschen, die echte Sorgen, Probleme oder Ängste haben, denen er Abhilfe verspricht, wenn sie die Feinde bekämpfen. Wenn es ihm gelingt, die zu mobilisieren, dann bekommt er auch die Unterstützung von Leuten mit dem nötigen Reichtum, um ihn zu finanzieren, von Intellektuellen, die sich ihm als Ideologen andienen und von allen möglichen anderen SpezialistInnen, die sich unter seiner Führung bessere Karrierechancen ausrechnen. Und oft finden sich auch noch ein paar IdealistInnen, die aus verschiedenen Gründen das Bedürfnis haben, wo dazuzugehören, einer Sache zu dienen und sich eventuell auch dafür zu opfern.

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