Toleranz

Eine hübsche Geschichte über Mohammed habe ich gefunden:

Angeblich hat ihm in Mekka eine Nachbarin, die eine Gegnerin seiner Lehren war, jede Nacht vor die Tür geschissen, so dass er am Morgen immer erst einen Haufen hat wegräumen müssen, bevor er in die Moschee zum Beten gehen konnte. Eines Tages war kein Haufen da. Eilig ist Mohammed in die Moschee gegangen und hat nervös die Morgengebete heruntergehaspelt. Dann ist er zum Haus der Nachbarin gehastet und hat sich voll Besorgnis erkundigt: „Ich habe heute Morgen keinen Haufen vor meiner Tür gefunden. Bist du vielleicht krank?“ Die Nachbarin war über soviel Fürsorge so erschüttert, dass sie ihn sofort als Propheten Gottes anerkannt hat.

5 Sterne vom „Rolling Stone“

„Der Kinderbuchautor Martin Auer heuerte im ältesten Gewerbe der Welt an – als Taxifahrer. ‚Hurentaxi‘ hat nichts von der voyeuristischen Sensationsgier der Schundromane von Anonymus. Mit Wiener Schmäh und präzisem Blick erzählt der gelernte Schauspieler von den Sorgen und Nöten zwischen Freudenhäusern und Wartezimmern. Der Blick unter die Bettdecke offenbart, was man erwartet, aber auch amüsante und traurige Episoden. Langweilig wird es nie, und man kann in die vier CDs beliebig ein- und aussteigen. Exzellent ist das Hörerlebnis, weil Auer nicht nur die irrsten Storys nach Mitternacht gesammelt hat, sondern weil er Akzente und Grammatik seiner Kundinnen wiedergibt … und zwar dezent.“
Rolling Stone, Juli 2009

Und dazu fünf Sterne. Da darf man sich schon freuen.
http://nachttaxi.kwikk.info/?p=71

Humane Kriegführung

Bei einer Diskussion in einer Schulklasse meinte jüngst ein Schüler , man müsste doch im Krieg die Feinde nicht gleich umbringen. Es würde doch vielleicht genügen, sie ordentlich zu ärgern.
Wir beschlossen also: Im nächsten Krieg werden wir uns an der Front aufstellen, dem Feind lange Nasen zeigen und im Chor „Bäh!“ rufen. Dann packen wir unser Zeug zusammen und gehen wieder nach Hause.

amazon.de und NPD

Ich erhielt folgende Kettenmail:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf diesem Weg ein Artikel des Handelsblatt vom 5.6.09 in Sachen Geschäftspartner von Amazon. Amazon hofiert ganz offen die NPD und vertreibt deren Schriften über den online Shop. Im Gegenzug wirbt, lt. Handelsblatt, die NPD auf der eigenen Homepage für Amazon. Der Buchversand trägt damit zur Finanzierung dieser Partei und zur massenhaften Verbreitung solchen Gedankentums bei.

Da ist es an der Zeit, das eigene Einkaufsverhalten bzgl. dieses Versandhandels zu überdenken!

Darauf habe ich geantwortet:

Liebe Hermi,

das stimmt schon. Aber amazon verkauft halt alles, was nicht verboten ist, und jeder, der eine Homepage hat, kann sich am Partnerprogramm von amazon beteiligen und Bücher von amazon anbieten. Eine besondere Geschäftsverbindung zwischen amazon und der NPD kann man daraus nicht ableiten.

Ich denke, es ist ein Unterschied zwischen dem Buchhändler am Eck und einer Macht wie amazon oder Thalia. Der Buchhändler am Eck (den es ja fast nicht mehr gibt) kann und soll seine Linie durchziehen, bestimmte Bücher fördern und andere überhaupt nicht anbieten. Damit gefährdet er nicht die Meinungsfreiheit. Ich würde nicht gern bei einem Buchhändler einkaufen, der seine Auslage mit Werken von John David Irving vollstellt. Aber Großmächte wie amazon oder Thalia dürfen nicht zensurieren. Die müssen den gesamten Buchmarkt abbilden und alles anbieten, was nicht verboten ist. Es wäre schrecklich, wenn amazon nach ideologischen Gesichtspunkten auswählen würde, was angeboten werden darf und was nicht.

Anstatt amazon durch Boykottandrohung zur Zensur aufzufordern sollte man vielleicht eine Kampagne starten, die Werke eines John David Irving oder eines „Ingo Petersson“ und anderes unappetitliches Zeug mit fundierten und überzeugenden Kundenrezensionen zu versehen. Richtigstellungen, Hinweise auf aufklärende Literatur etc.

Als Leitfaden könnte man dann die Buchempfehlungen der NPD auf http://www.npd-dahmeland.de hernehmen. Anklicken und gleich kommentieren!

Gruß

Martin Auer